Drachenbootrennen Kremmen 2017

Wettkampfbestimmungen

in Anlehnung an den Rennregeln des Deutschen Drachenboot Verbandes e. V.

R. 01 Die Phasen eines Rennens

Die Einstiegsphase

Umfasst die Meldung des Teams beim Bootsmarshall zum Zweck der Kontrolle der Übereinstimmung der Klassenanmeldung mit der Teamzusammensetzung sowie der Zuweisung des Bootes und das Besteigen desselben.

Die Startphase

Umfasst das Ausrichten der Boote bis zum Startsignal und Bestätigung des korrekten Starts durch den Starter an Zeitnahme und Rennleiter.

Die Teams müssen den Anweisungen des Starters Folge leisten und dürfen den Start nicht verzögern. Wenn ein Boot nicht startklar ist, muss der Trommler dies durch eindeutiges heben der Trommelstöcke anzeigen. Der Starter entscheidet über die korrekte Ausrichtung der Boote und den Startzeitpunkt.

Beim Startsignal müssen alle Paddel aus dem Wasser sein. Ein Verstoß gegen diese Regel bedeutet einen Früh- bzw. Fehlstart. Grundsätzlich kann ein solches Rennen abgebrochen und neu gestartet werden. Der Starter entscheidet über den Abbruch oder den Fortgang des Rennens.

Der Abbruch eines Rennes ist durch mehrere Signaltöne deutlich anzuzeigen. Der Rennleiter entscheidet in Abstimmung mit dem Starter über den Zeitpunkt der Startwiederholung, bzw. bei Fortgang des Rennes über eine Zeitstrafe von 2 (zwei) Sekunden.

Verursacht ein Team einen zweiten Fehlstart innerhalb eines Rennens, wird es für dieses disqualifiziert.

Die Rennphase

Umfasst das Passieren der Rennstrecke von der Startlinie bis zum Erreichen der Ziellinie.

Alle Rennen sollten von einen Schiedsrichter beaufsichtigt werden, wird ein Rennen ohne diesem gefahren so entscheidet der Rennleiter.

Die Boote sollen in der Mitte der Wettkampfbahn fahren. Sie dürfen nicht näher als 2 Meter an ein anderes Boot heranfahren, absichtliche Behinderungen werden mit Zeitstrafen oder Disqualifikation bestraft. Eine Entscheidung darüber trifft der Rennleiter bzw. das Wettkampfgericht.

Bei Zusammenstößen von zwei oder mehreren Booten oder dem Kentern eines Bootes, entscheidet der Rennleiter über einen Neustart, eine Disqualifikation für das Rennen oder in Abstimmung mit dem Wettkampfgericht über eine Disqualifikation für den gesamten Wettkampf.

Grundsätzlich muss jedes Rennen zu Ende gefahren werden, solange dadurch keine Gefährdung von anderen Teilnehmern/-innen entsteht. Bei toten Rennen kann der Rennleiter ein Wiederholungsrennen der betreffenden Boote anordnen, oder die Boote auf gleichem Platz - mit der größeren Platzziffer setzen.

Die Zeitmessung ist sowohl elektronisch wie auch mittels Stopuhren über Peilinie möglich. Das Rennen ist erst mit dem vollständigem Ausstieg des Teams beendet.

R 02 Verwarnungen und Disqualifikationen

Verwarnungen können ausgesprochen werden wenn:

Teams nicht oder verspätet zum Start erscheinen
Teams während ihres Rennens ihre Bahn verlassen

Verwarnungen müssen Ausgesprochen werden wenn:

Teams in einen Rennen einen zweiten Fehlstart verursachen Teams durch Behinderung oder unsportliches Verhalten den Verlauf eines Rennens oder des Wettkampfes stören

Disqualifikationen müssen ausgesprochen werden wenn:

Ein Team innerhalb desselben Rennens die zweite Verwarnung erhalten hat Der Rennleiter bzw. das Wettkampfgericht ungebührliches Verhalten gegenüber den Ordnungs- oder Sicherungskräften feststellen.

Disqualifikationen können gegen einzelne Teammitglieder wie auch gegen komplette Teams ausgesprochen werden.

R 03 Teilnahme und Sicherheit

Die Teilnahmebedingungen und Sicherheitsbestimmungen für das jeweilige Rennen werden durch alle Teams anerkannt. Eventuelle Verstöße können mit Verwarnungen oder Disqualifikationen geahndet werden. Bei Disqualifikationen erfolgt keine Rückerstattung der Startgebühr.

R 04 Paddel

Paddel werden vom Veranstalter gestellt. Die Nutzung eigener Paddel ist ausschließlich in der Kategorie OPEN möglich.

R 05 sonstige Regelungen

Ausnahmen und eventuelle Abweichungen von diesen Regeln werden bei der Einweisung der Teamchefs vor dem Rennen bekannt gegeben.